Temeswar und die Banater Schwaben im 18. und 19. Jahrhundert. Banater Stadtgeschichte zwischen Habsburgermonarchie und Moderne 1716 bis 1867. Siedlung, Verwaltung und Identität

in Zusammenarbeit mit dem Kulturwerk Banater Schwaben e. V

Zeitraum: 13.03.2026— 15.03.2026

Kategorie: Akademie Mitteleuropa

Veranstaltungsort: Der Heiligenhof - Alte Euerdorfer Str. 1 - D-97688 Bad Kissingen

Veranstaltung für historisch und kulturhistorisch Interessierte sowie Mitglieder der Banater Gemeinschaft

In einer Einführung in die Thematik skizziert Astrid Ziegler (München) die „Historischen Rahmenbedingungen der habsburgischen Banatpolitik und die Bedeutung Temeswars als Verwaltungs-, Militär- und Handelszentrum“. Es folgt eine bebilderte Führung durch die Temeswarer Altstadt, die einen anschaulichen Zugang zur Stadtgeschichte eröffnet. Prof. Dr. Anton Sterbling (Fürth) analysiert die „Herausbildung früher lokaler und regionaler Identitätsvorstellungen in Temeswar und im Banat“. Prof. h.c. Josef Wolf (Böblingen) widmet sich „Temeswar im Zeitalter des aufgeklärten Absolutismus“. Marionela Wolf (Böblingen) rückt die jüdische Bevölkerung Temeswars in den Fokus. Unter dem Titel „Von der Toleranz zur Emanzipation“ zeichnet sie die rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen der jüdischen Gemeinde zwischen 1716 und 1867 nach. Dr. Walter Engel (Düsseldorf) weist in „Temeswarer Impressionen“ auf den ersten deutschen Banat-Roman „Pflanzer und Soldat“ von Karl Wilhelm von Martini hin. Katharina Kilzer (Wiesbaden) ergänzt diese Perspektive mit einem Beitrag zu „Temeswarer Geschichten und urbane Legenden aus der Habsburgerzeit“. Prof. Dr. Rudolf Gräf (Klausenburg) lenkt den Blick auf die „Bergstädte des Banats und deren wirtschaftliche sowie kulturelle Bedeutung“. Dr. Sandra Hirsch (Temeswar) widmet sich dem „Alltag der Kaufleute im habsburgischen Temeswar des 18. Jahrhunderts“. Péter Tamás (Temeswar) reflektiert das „Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart im heutigen kulturellen Gedächtnis der Stadt“. Dr. Alfred Zawadzki (Reutlingen) beschließt das Programm mit einem kunsthistorischen Beitrag zum „Temeswarer Barock. Architektur und Bildersprache“.

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